AMNESIA-Zug
Erstkontakt für Betroffene und Angehörige demenzerkrankter Menschen im Kanton Zug

AMNESIA-Zug dient allen Personen, die im Kanton Zug wohnen, als erste Anlaufstelle, wenn die Vermutung einer Neurokognitiven Störung (NCD) oder Demenzerkrankung besteht. 

Als direkte Ansprech-, Beratungs- und Koordinationsstelle ergänzt AMNESIA-Zug bestehende Dienste in Bezug auf die Diagnose von Menschen mit einer Demenzerkrankung, die Erarbeitung individueller Bertreuungslösungen und der Koordination benötigter Dienste.

AMNESIA-Zug bietet eine niederschwellige, aufsuchende Abklärung und Beratung. Ist eine Person an Demenz erkrankt oder besteht ein Verdacht auf eine Erkrankung dient AMNESIA-Zug als erste Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige oder Bekannte.

In sieben Schritten kurz erklärt:

ERSTKONTAKT

Nach einem ersten, telefonischen Kontakt klärt die beratende Fachperson von AMNESIA-Zug meist bei einem Hausbesuch die Wohnsituation und das Betreuungsumfeld der Betroffenen ab. Sie verschafft sich einen ersten Eindruck vor Ort und erstellt eine erste Einschätzung der Situation.

Von der Beobachtung zur Betreuung –
alles aus einer Hand

AMNESIA-Zug
zentrale Position, Drehscheibe und Vermittlerin
für Betroffene und Angehörige

Jede Person kann Beobachtungen oder Verhaltensveränderungen von Verwandten, Freunden oder Kunden bei AMNESIA-Zug melden. Ob aus der Nachbarschaft, dem Coiffeursalon, der Bank, dem professionellen Gesundheitswesen (Arztpraxen, Spitäler, etc.), dem Freiwilligenbereich (SRK Fahrdienst, TIXI), aus Vereinen, Beratungsstellen oder Behörden / KESB – AMNESIA-Zug ist der erste Ansprechpartner für Fragen und Informationen im Zusammenhang mit demenzerkrankten Menschen. Sämtliche Meldungen werden vertraulich behandelt.

Das Fachberatungsteam von AMNESIA-Zug nimmt im Sinne einer aufsuchenden Beratung mit den Angehörigen oder wo möglich mit der betroffenen Person Kontakt auf, vereinbart nach Möglichkeit einen Hausbesuch, um sich ein Bild der Situation machen zu können und bespricht die daraus gewonnenen Erkenntnisse an der Helferkonferenz.

Durch die langjährige Tätigkeit in diesem Berufsfeld und das nötige Fachwissen finden die Fachberaterinnen meist einen einfühlsamen und zugewandten Zugang zu den betroffenen Personen, ohne diese vor den Kopf zu stossen und zu verunsichern. Nur mit Vertrauen können Menschen und im Besonderen Menschen mit Demenz beraten und begleitet werden.

AMNESIA-Zug steht als Dreh- und Angelpunkt zwischen den zuweisenden Stellen, seien dies private, professionelle oder öffentlich-rechtliche Akteure und den Dienstleistern, die wiederum private, professionelle oder öffentlich-rechtliche Akteure sein können.

Durch die gute kantonale Vernetzung der im Gesundheitswesen Tätigen können Beobachtungen über Veränderungen im Verhalten von Menschen schnell mit den entsprechenden Fachstellen ausgetauscht werden.

AMNESIA-Zug kann durch eine frühe und proaktive Kontaktaufnehme mit Angehörigen zur Entlastung in vielfacher Hinsicht beitragen. Eine rechtzeitige Bedarfsabklärung verhindert Eskalationen sowohl im Wohnumfeld von Betroffenen und Angehörigen wie auch bei den unterschiedlichen Akteuren im Gesundheits- und Betreuungsbereich.

Die Fachberaterinnen unterstützen Sie in Fragen rund um die Themen Tagesbetreuung / Entlastungsdienste, medizinischen Abklärungen in Bezug auf Demenzerkrankungen, Behördenangelegenheiten, wie Beistandschaft, Hilflosenentschädigung und Ergänzungsleistungen, Vorsorgeauftrag, Kurzzeitentlastungen (Ferienbett) und definitive Aufnahme ein stationäres Angebot (Heimeintritt).

AMNESIA-Zug pflegt den Austausch mit folgenden Partnerorganisationen und Fachstellen im Kanton Zug

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